Die Biologie der Liebe - Vortrag

Unsere Biologie ist auf Kooperation und Liebe angelegt. Wissenschaftliche Entdeckungen und alte spirituelle Lehren - praktisch und zukunftsweisend

Zeit:
Freitag, 05. Juni 2020 (19:30 bis 21:30 Uhr)
Biologie der Liebe
Preis: 

20 Euro

Immer wieder fragen sich Menschen nach den Ursachen von Beziehungsproblemen, Bindungsängsten, Stress-Krankheiten und nach den kulturellen Ursachen dafür. Diesen Fragen ist die Autorin auf einer neurobiologisch fundierten Basis nachgegangen und hat den Zusammenhang von Biologie und Kultur untersucht. Fragen, die die Autorin beruflich, aber auch als Frau und Mutter bewegen. Alle diese Probleme haben dieselbe Ursache: Wir leben gegen unsere Biologie. Wir sind als Menschen für tiefe Liebesfähigkeit, Fürsorge, Bindung und Kooperation biologisch angelegt.

Dabei gelten bestimmte Gesetzmäßigkeiten, der biologische Liebescode, den es zu berücksichtigen gilt. Auch Liebe und Sexualität müssen wir als Menschen teilweise lernen und erhalten die ganz eigenen Prägung der Kultur, in der wir leben. Die Kultur sollte den biologischen Liebescode berücksichtigen und unterstützen, damit Liebe und Sexualität ihr gesamtes beglückendes und heilendes Potenzial entfalten können. Wenn wir den biologischen Liebescode wieder begreifen und berücksichtigen, können wir den Zugang zu liebevollen Beziehungen als Liebe zu sich selbst, als erfüllende Paarliebe und Sexualität und als Elternliebe finden. Warum das so ist und wie das geht, erklärt Ute Karnahl in ihrem Vortrag.

Die Referentin ist Biochemikerin, systemische Sozialpädagogin und Feldenkrais-Pädagogin. Ihr besonderes Interesse gilt der Neurobiologie von Liebe und Gesundheit und dem Einfluss der Kultur auf die Gehirnprozesse. In ihrem Vortrag stellt sie ihr Buch „Den Liebescode begreifen“ vor und erklärt in überzeugender Weise, welche Bedeutung die Liebe für unser (Über-)Leben hat.

Leitung:

Dr. Ute Karnahl ist Biochemikerin, Systemische Sozialpädagogin und Feldenkrais-Pädagogin. Schon immer war sie an Psychologie und Pädagogik sowie deren biologischer Basis interessiert.